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Die Kindertseitung







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HIMBEER MAGAZIN Oktober 2012
Kindertseitung. Malen, Dazudichten, Lesen, Lachen oder Staunen – die Kindertseitung ist ein buntes Potpourri künstlerischen Gedankeninputs für Kinder. Die eigene Kreativität Seite für Seite auf vielfältige Weise anregt. Im Gegensatz zu anderen Zeitungen und Magazinen für Kinder, die meistens den Auftrag verfolgen Kinder noch schlauer und neugieriger zu machen und furchtbar viel erklären, – was natürlich auch toll und spannend ist – will die Kindertseitung einfach nur Spass machen. Dass die Kinder dabei auch zum Denken, Selbermachen, Staunen und kreativ sein angeregt werden, versteht sich von alleine. Die Kindertseitung wird von verschiedenen Künstlern und Autoren gestaltet, diese widmen sich in jeder Ausgabe einem bestimmten Thema und interpretieren dieses für Kinder. Fantasievolle Illustrationen, lustige Bilder, Comics oder Buchstabensalat – ein bischen schräg und anders gut, überraschen und inspirieren die Seiten große und kleine Betrachter. Der Mitmach-Faktor steht dabei immer im Vordergrund. Ob Ausmalen, Ausschneiden oder Dazudichten – die Kinder können und sollen eigene Ideen einbringen und selbst künstlerisch tätig werden, vor allem aber Spass haben.
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RHEINPFALZ Juni 2012
Erziehung ohne Bevormundung – Die Graphikdesignerin Daria Holme gibt die Kindertseitung heraus. In der Mannheimer Neckarstadt, unweit des Alten Messplatzes, entsteht seit fast drei Jahren regelmäßig eine kleine, aber sehr feine Publikation für Kinder: die Kindertseitung der Graphikdesignerin Daria Holme. Es ist ein von Künstlern und Autoern bestücktes Magazin, das vor allem eines will: den kleinen Leserinnen und Lesern sehr viel Freiraum lassen. Die vage Idee hatte Daria Holme schon lange. Aber konkret wurde sie erst, als sie selbst Mutter eines heute fünfeinhalbjährigen Jungen geworden war und feststellte, dass sie viele Zeitschriften , die es für Kinder gibt, nicht mag.Es störte sie ‘das Bunte, Aggressive‘ daran. Vor allem aber missfiel ihr, dass diese Schriften den Lesern so klare Anweisungen erteilten und Anweisungen lieferten. ‘Mal das hier an‘ oder ‘Schneide an dieser Stelle entlang‘ zum Beispiel. ‘Man kann den Kindern mehr zutrauen‘, sagt die 38-jährige. In ihrer Kindertseitung haben sämtliche Formulierungen dieser Art den Charakter von Vorschlägen. Statt Anleitungen gibt es Anregungen. ‘Das kannst du ja auch mal machen ...‘ heißt es oder ‘Wenn du willst, kannst du es in die Sprechblasen schreiben‘. Schon die Schreibweise ihrer Publikation ist ein Vorschlag. ‘Zeitung‘ könnten Kinder auch ‘Tseitung‘ schreiben, meint Holme. ‘Deswegen fand ich den Namen sehr passend.‘ Bisher sind fünf Ausgaben der Kindertseitung seit 2010 erschienen, immer im Frühjahr und im Herbst. Jede Nummer ist einem bestimmten Thema gewidmet, etwa ‘Rot‘, ‘Wasser‘ oder ‘Das Alphabet‘. Als nächstes ist ‘Nacht‘ an der Reihe. Jede der 50 Seiten ist unterschiedlich gestaltet. Daria Holme verwendet Arbeiten, die ihr Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung stellen oder extra für die Kindertseitung anfertigen. Autoren steuern Texte bei, und auch Kinder gestalten immer wieder Seiten. Es kann sich mitten im Heft ein kleines Buch finden, aus dem man etwas Neues machen kann. Es gibt Aufkleber, Postkarten und viel Platz zum Kritzeln, Kleben und Malen. Das Magazin ist aus sehr dickem Papier, ‘weil ich es als Kind immer gehasst habe, wenn sich die Farbe auf die nächste Seite durchgedrückt hat‘, erklärt Daria Holme. Vom Konzept, über die Gestaltung und Produktion bis zum Vertrieb macht die Mannheimerin, die in Amsterdam studiert hat, alles selbst – neben ihrer eigentlichen Arbeit als Graphikdesignerin, bei der sie für Museen, Galerien und Künstler Kataloge, Plakate und andere Drucksachen gestaltet. An der ‘Tseitung‘ erzählt sie, verdiene sie gar nichts. Im Gegenteil, sie lege noch drauf.. Weil der Aufwand so groß ist, die Auflage aber mit 600 Stück relativ klein, hat die Publikation mit 14 Euro einen Preis, der nicht nur manche Käufer, sondern auch manche Händler abschreckt. Es gibt aber, abgesehen vom Direktvertrieb, einige Buchhandlungen, Spielwarenläden und Museen, in denen man die Kindertseitung bekommt. Im Ludwigshafener Kunstverein liegen Ansichtsexemplare aus. ‘Ich hoffe, dass ich den Preis irgendwann senken kann‘, sagt Holme. Einen Schub hat die Kindertseitung bekommen, als ihr im Juni in Hamburg der ‘Lead Award‘ in Bronze (Kategorie: Newcomer Magazin des Jahres) verliehen wurde – ohne Holmes Zutun: Die Jury hatte im Internet von der Zeitschrift gelesen und Exemplare angefordert. ‘Seitdem spricht es sich herum, dass es die Kindertseitung gibt‘, sagt Holme, die hofft, dass das Projekt rentabel wird, aber nicht zu groß. Denn eins möchte sie auf keinen Fall: die Kontrolle über die Kindertseitung verlieren, die sie liebevoll ‘mein Baby‘ nennt. (Nicole Hess)
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LEADAWARD Juni 2012
Die Kindertseitung wurde mit einem Lead Award ausgezeichnet ! Sie erhielt Bronze in der Kategorie Newcomer Magazin des Jahres 2012. In diesem Zusammenhang war die Kindertseitung Teil der Ausstellung Visual Leader 2012 im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg. ( 21. Juni bis 26. August 2012 )
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KÄNGURU Mai 2012
Die Kindertseitung – das etwas andere Kinder-Magazin. Schreiben, lesen, lachen, schmunzeln – all das bietet die Kindertseitung, die von der Grafikerin Daria Holme ins Leben gerufen wurde. Die Kindertseitung ist eine Zeitung für Kinder aller Altersgruppen. Jede Ausgabe steht unter einem anderen Thema, zu dem Künstler, Grafiker, Autoren und Fotografen eingeladen werden, einen Beitrag einzusenden. Das macht das Magazin interessant, bunt und abwechslungsreich. Darüber hinaus lädt die Kindertseitung auch die jungen Leser zum Mitmachen ein, denn in dem Heft kann gezeichnet, gekritzelt, gesammelt und geklebt werden. Im A4-Format und auf festem Papier gedruckt eignet es sich hervorragend für kleine Hände, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen möchten. Und auch als Erwachsener erwischt man sich dabei, schnell noch einmal selbst zum Kind zu werden. Mit viel Liebe zum Detail erscheint die Kindertseitung zwei Mal pro Jahr und kommt ganz ohne Werbung aus. Bisherige Themen waren : Fliegen, Wasser, Alphabet, Stadt und nun ganz frisch aus der Druckerei ein Heft zum Thema ‚Rot‘. Und auch diese Ausgabe ist den Machern hervorragend gelungen. Ein großes Lob von dieser Stelle.
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EINS|EINS|EINS
Die Kindertseitung wurde unter die besten 111 Magazine international gewählt !!! www.eins-eins-eins.tumblr.com/111
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BUCHMARKT März 2012
Herzensprojekt. Gerade bereitet sie in Mannheim die fünfte Ausgabe vor: Die Kindertseitung ist ein Herzensprojekt der Grafikerin Daria Holme. Selbst finanziert, ohne Werbung, mit eigenem Vertrieb und einer Auflage von derzeit 600 Stück – dazu gehört Idealismus. Und das Ergebnis, das zweimal im Jahr erscheint, ist einfach schön: Verschiedene Künstler steuern Beiträge zu den Themen bei, unter denen jeweils eine Ausgabe steht. Das waren bislang Fliegen, Wasser, Alphabet und Stadt, die nächste ist der Farbe Rot gewidmet. Kinder im Alter von drei bis zehn werden angesprochen, etwa die Hälfte der Kindertseitung können sie selbst gestalten – Das wird ein Dreijähriger anders lösen als eine Zehnjährige, weiß Daria Holme, aber sie müssen ja nicht alles machen was da steht. Geschichten regen zum eigenen Erzählen an, Bilder können weitergemalt, Memory-Karten ausgeschnitten, eigene Fotos eingeklebt werden. Wichtig ist der Grafikerin, dass ihre Zeitschrift aus gutem Papier gemacht wird, und jede enthält einen Zusatz wie ein Poster zum Ausmalen. Dass die Kindertseitung mit ts geschrieben wird, liegt daran, das es aus Kindersicht eigentlich logischer wäre. Mit 14 Euro Verkaufpreis ist die Zeitschrift bislang in einigen Buchhandlungen, Museumsshops und Spielwarenläden erhältlich. Daria Holme hat in ihrer Kindheit übrigens den Bunten Hund gelesen, dem auch viele Buchhändler hinterhertrauern. Die Kindertseitung hat einen ähnlichen Anspruch: Kindern mehr zutrauen als es viele grelle Hefte an den Kiosken tun.
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LIESLOTTE Februar/März 2012
Die Kindertseitung! Sie ist mit ihren bisher vier Ausgaben noch ein ziemlich neues Projekt. Werbungsfrei und außergewöhnlich kommt sie auf 52 Seiten und hochwertigem Papier daher. Jede Ausgabe steht unter einem anderen Thema: wie Alphabet, Wasser, Fliegen, Stadt oder die kommende Ausgabe Rot. Künstler, Grafiker und Autoren dürfen ihre Beiträge dazu einsenden. Dieser unterschiedliche Input lädt Kinder zum Lesen, Entdecken, Reinmalen, Ausschneiden und Ausprobieren ein, also ein richtiges Arbeitsheft. Der beachtliche Preis von 14 Euro erscheint im ersten Moment etwas hoch, jedoch bietet die Tseitung viel Ideenmaterial und Arbeitsvorlagen, um lange Spaß daran zu haben. Fazit: Eine gute Investition.
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TEMP MAGAZINE Juni 2011
Gestalten für Kinder ist nicht die einfachste Sache. Und es dann noch fertig zu bringen, dass Erwachsene es auch gut finden ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Daria Holme schafft es jedoch mit ihrem Magazin Kindertseitung die Brücke zu schlagen und alle sind begeistert! Schön mal was anderes zu sehen!
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MEIER Juli 2011
Meier : Die Kindertseitung: Was ist das? HOLME : Die Kindertseitung ist eine Zeitschrift für Kinder aus Beiträgen von Künstlern. Die Kindertseitung will aber nicht nur Beiträge zeigen, sondern sie soll von den Kindern fertig gemacht werden. Sie können malen, zeichnen, basteln – was sie wollen. Meier : Wie unterscheidet sich Die Kindertseitung von anderen Zeitschriften? HOLME : Für mich unterscheidet sich Alles (lacht). Es gibt ja unheimlich viele Heftchen für Kinder, Comics, Buntes und Grelles, was meiner Meinung nach wenig Raum für Fantasie lässt. Ich hoffe, das Die Kindertseitung das anders macht. Also mehr Raum bietet, um weiter zu denken, weiter zu machen und zu träumen oder sich selbst was auszudenken. Besonders ist auch, das die meisten Beiträge von bildenden Künstlern sind. MEIER : Für welche Altersstufe ist Die Kindertseitung gemacht? HOLME : Ich würde sagen die Zeitung ist für Kinder von drei bis zwölf Jahren. Manches ist anspruchsvoller, manches ist einfacher. Ich denke, in der Spanne ist für jeden etwas dabei: Für die Kleinen zum Schauen, Vorlesen, Malen und Basteln. Für die Grossen zum Selbstlesen. MEIER : Wer sind die Künstler, die Beiträge für Die Kindertseitung liefern? HOLME : Am Anfang waren es vor allem meine Freunde. Da sind ein paar dabei, die bis jetzt auch immer mitgemacht haben. Inzwischen hat sich das Ganze verselbstständigt. Ich bekomme Beiträge von Künstlern, die ich persönlich gar nicht kenne. MEIER : Wie kommen die Künstler zur Kindertseitung? HOLME : Manche landen auf der Internetseite oder sie finden sie in Läden, die Die Kindertseitung verkaufen. Eine Frau hat erzählt, das in ihrem Lieblingscafe in Amsterdam in der Leseecke Die Kindertseitung lag. MEIER : Wie finanziert sich Die Kindertseitung? HOLME : Bis jetzt habe ich alles komlplett selbst bezahlt – das ist nichts zum Geldverdienen, sondern eine Herzensangelegenheit, und ich habe irgendwann gedacht: Jetzt mach ichs einfach. Es gibt auch einen Aufruf, für 100 Euro eine Patenschaft für eine Seite zu übernehmen. Und für die nächste Ausgabe bekomme ich einen Zuschuss vom Kulturamt. MEIER : Wie sind sie auf die Idee gekommen Die Kindertseitung ins Leben zu rufen? HOLME : Das kam ein bisschen daher, dass ich früher den Bunten Hund, die Zeitschrift de Beltz-Verlags, hatte und es toll fand, dass es die Zeitschrift im Abo gab. Ich finde es schön, wenn ein Kind ein Abonnement hat und eine Zeitung per Post bekommt. Die Eltern kriegen ihre Zeitung ja auch per Post. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass es in meinem Umkreis soviele Leute gibt, die tolle Sachen machen und das man das irgenwie bündeln muss. MEIER : Steht hinter der Kindertseitung ein pädagogisches Konzept? HOLME : Nein, pädagogisch soll sie überhaupt nicht sein. Ich würde auch nicht sagen, das ich die Kinder zur Kunst hinführen will. Ich glaube einfach, das man Kindern wahnsinnig viel zutrauen kann. Nein – sie soll einfach da sein, den Kindern Raum bieten zu schauen und weiter zu machen, und zu einem Thema unterschiedliche Sichtweisen zeigen. Sie soll aber vor allem natürlich Spaß machen. Mein Sohn hat bei der ersten Ausgabe einfach wild draulosgemalt und Sachen ausgeschnitten – das ist eben auch Sinn der Kindertseitung. Ich glaube Die Kindertseitung gibt das Gefühl: Ich kann was damit machen. Weil leere Seiten da sind und man einfach loslegen kann, und das verstehen Kinder sofort. MEIER : Was haben Sie in der Zukunft mit der Kindertseitung vor? HOLME : Im Herbst kommt die vierte Ausgabe und dann mal schauen. Ich hoffe das es Die Kindertseitung noch lange gibt. Das ist der einzige Plan.
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MANNHEIMER MORGEN APRIL 2010
Tseitung für Kinder. Fliegen ist manchmal ganz leicht. Die neue Kindertseitung von Daria Holme macht es jedenfalls vor: In ihr machen sich Kinder plötzlich auf in die Lüfte, ja heben sogar ins Weltall ab. Wie das geht? Mit Fantasie und einem kleinen optischen Kniff. Die Mannheimer Grafikerin hat nicht nur eine Anleitung zum Abheben, sondern auch viel Sehens- und Lesenswertes in einer neuen Kunstzeitschrift für Kinder zusammengestellt. Und das nicht allein: Zahlreiche Künstler – darunter aus Mannheim Rebekka Brunke, Skafte Kuhn, Myriam Holme und Philipp Morlock – steuerten skurrile Fotos, Zeichnungen oder Bastelanleitungen für Daumenkinos und Fliegenkäfige bei. Neben viel Platz zum Malen und Kleben gibt es auch Lesetipps und Geschichten, in denen es um die Fliegen und das Fliegen geht. Erscheinen soll die Kindertseitung künftig zweimal im Jahr. Das nächste Mal geht’s dann ums Thema Wasser.
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EINSENDESCHLUSS für die kommende Ausgabe : 28. FEBRUAR 2013

Beiträge an diekindertseitung@yahoo.de oder an Daria Holme, Langstrasse 47, 68169 Mannheim, Deutschland.